Vita

Die Mezzosopranistin Anne-May Krüger wurde in Berlin geboren und studierte an den Musikhochschulen in Leipzig und Karlsruhe, sowie bei Rudolf Piernay. 2010 schloss sie zudem ihr Studium der Musikwissenschaft (M.A.) an der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Gastverträge verbanden sie mit der Staatsoper Stuttgart, dem Oldenburgischen Staatstheater, dem Theater Augsburg und dem Nationaltheater Mannheim. In der Spielzeit 2012/13 gastierte sie am Theater Basel als Volpino in Joseph Haydns Lo Speziale. 2012, 2013 und 2016 war sie beim Lucerne Festival mit Musiktheatern von Michel Roth, Alfred Zimmerlin, Mike Svoboda und Michael Wertmüller zu Gast. Engagements führten sie weiterhin zu internationalen Festivals wie Wien Modern, MaerzMusik (Berlin), Contempuls (Prag), NUNC (Evanston/USA), London Ear u.a. Im Sommer 2018 wird sie erneut beim Lucerne Festival, zusammen mit dem Ensemble SoloVoices, in Karlheinz Stockhausens Stimmung sowie im Rahmen des Festival Rümlingen in einer Uraufführung von Manos Tsangaris zu hören sein.

Anne-May Krüger ist Mitglied des Ensembles aequatuor und des Infinity Quartetts und arbeitete u.a. mit den Formationen ensemble recherche, Ensemble Phoenix Basel, Ensemble Ascolta, Ensemble Ö!, Ensemble SoloVoices und dem Mike Svoboda Ensemble, sowie mit Regisseuren wie Georges Delnon, Massimo Rocchi und Joachim Schlömer. Zahlreiche Werke u.a. von Hans Tutschku, Kurt Schwertsik, Mike Svoboda, Andreas Eduardo Frank und Michel Roth entstanden eigens für sie.

In enger Verbindung mit ihrer künstlerischen Arbeit steht auch Anne-May Krügers Tätigkeit als Musikwissenschaftlerin. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Basel und betreut dort den Forschungsschwerpunkt "Aufführungspraxis der Neuen Musik". Ihre Beiträge erschienen u.a. in Dissonance, Neue Zeitschrift für Musik und im Laaber-Verlag. 2019 werden weitere Publikationen beim PFAU-Verlag Saarbrücken und bei Brepols Publishers Turnhout folgen. Sie hält Vorträge und Lecture-Performances eurpaweit, u.a. bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik 2018.